Zehn Goldene Regeln

Ein professionelles Talent Management erweist sich aufgrund des demographischen Wandels als immer wichtiger. In diesem Artikel stellt der Autor zehn goldene Regeln vor, die als Checkliste zur Beurteilung des bisherigen Talent Management dienen sollen. Die neunte Regel besagt z. B., dass die Qualität der Talenteinschätzung durch geeignete Tools verbessert werden sollte. Die Notwendigkeit eines wirksamen Talent Managements wird in diesem Artikel unterstrichen und zudem gibt der Verfasser praktische Tipps zur Umsetzung ab.

17.11.2008
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Personalerhaltung und -motivation

1. Wer, Wann, Wo ?

Dr. Klaus Stulle, Dozent Europa Fachhochschule Fresenius in Köln und Personalentwickler in einem internationalen Konzern, hat folgenden Artikel verfasst:

  • Stulle, Klaus (2008): Zehn Goldene Regeln. Die Notwendigkeit eines wirksamen Talent Management ist in vielen Unternehmen angekommen und wird als ein wichtiges Thema anerkannt. Einige zentrale Regeln helfen, das Talent Management nachhaltig umzusetzen, In: Personalwirtschaft, 35. Jg. 2008, Nr. 4, S. 38-41

2. Woher, Wohin, Warum ?

Die zunehmende Globalisierung, der demographische Wandel und der "War for Talents" sind wichtige Charakteristiken des heutigen Wirtschaftsumfeldes.

Aufgrund dieser Einflussfaktoren setzen die meisten Unternehmen auf ein professionelles Talentmanagement.

Die Wettbewerbsfähigkeit einer Firma wird durch ein gutes Talent Management verbessert und es ermöglicht im Personalbereich eine Reduzierung des Engpassrisikos.

3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?

Der Artikel stellt zehn Regeln vor, welche Personalmanagern und Führungskräften helfen sollen, das derzeitige Talent Management kritisch zu hinterfragen und falls notwendig ergänzende Massnahmen in die Wege zu leiten.

Nachfolgend werden ausgewählte Regeln vorgestellt:

  • Transparenz:Hochsensible Talentdaten sollten niemals vollständig transparent gemacht werden. Die Transparenz von Entscheidungen ist jedoch wichtig für die Nachvollziehbarkeit von Personalentscheiden. Deshalb sollte klar definiert werden, welche Informationen wem offen gelegt werden.
  • Einbezug von Mitarbeitenden:Die Selbst-Nominierung ist ein zeitgemässer Ansatz, welche z.B. im Rahmen von Assessment Centern in Erwägung gezogen werden sollte. Dieser Gedanke lässt sich auch bei Stellenausschreibungen umsetzen. Einige Unternehmen gehen sogar verpflichtend dazu über, offene Stellen zuerst auf internen Stellenportalen auszuschreiben.
  • Qualität der Talenteinschätzung verbessern:Der Ausgangspunkt der Bewertung stellt in der Regel der Vorgesetzte dar. Die Bewertung durch den Vorgesetzten kann durch Tools wie Fragebogenverfahren, Personalkonferenzen oder globaler IT-Unterstützung verbessert werden.
  • Regeln kommunizieren:Im Verlauf der Implementierung eines Talent Managements und beim Führen von Potentiallisten können verschiedene Widerstände auftreten. Um Fehlentwicklungen entgegenzuwirken, sollten die Regeln klar kommuniziert und die Einhaltung kontrolliert werden.

4. Für wen, unter welchen Bedingungen ?

Dieser Artikel ist für alle Personen geeignet, welche sich für strategisches Personalmanagement mit Fokus Talent Management interessieren.

5. Wie einzuschätzen ?

Die zehn Regeln liefern eine Art Checkliste, um den Status Quo des bisherigen Talent Managements kritisch zu beurteilen und Verbesserungsmöglichkeiten einzuleiten.