Organisationsaufstellung als Methode: Effiziente Analyse oder Triumph der Alltagspsychologie?

Die Organisationsaufstellung nimmt einen Nischenplatz im Methodenrepertoire von Beratern und Personalentwicklern ein. "Die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten ist nach Überzeugung der Aufsteller beachtlich und könne Nachfolgeregelungen, Beziehungsprobleme oder Führungskonflikte einschliessen."

13.06.2006
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Personalentwicklung

1. Wer, Wann, Wo ?

Carola Kleinschmidt, Diplombiologin und freie Journalistin in Hamburg, hat folgenden Artikel verfasst:

  • Organisationsaufstellung als Methode: Effiziente Analyse oder Triumph der Alltagspsychologie? PERSONALFÜHRUNG 5/2005, S. 34-39

2. Woher, Wohin, Warum ?

"Die Organisationsaufstellung hat inzwischen ihren Platz im Methodenrepertoire von Beratern und Personalentwicklern gefunden, wenn auch nur einen Nischenplatz. Systemisch orientierte Berater versprechen sich von der Methode, die – ähnlich wie Psychodrama und Rollenspiel – Beziehungen zwischen Personen inszeniert, die schnelle Analyse von Konflikten. Dabei sehen einige in der Aufstellung schon fast die Lösung, andere halten die Problemlösung via Aufstellung allein für verantwortungslos und fordern, Klienten bei der Problemlösung und Umsetzung zu begleiten."

Die Autorin hat sich in der Szene umgesehen und unter anderem eine Fortbildung für angehende Aufsteller besucht.

3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?

Ein definitives Fazit oder eine exakte Lösung wie wirkungsvoll nun die Aufstellungsmethode ist, wird von der Autorin nicht gegeben. Sie beschreibt aber ihre Erfahrungen bei der Fortbildung, die sie besucht hat. Viele Berater sehen die Aufstellung alleine nicht als Lösung, gebrauchen sie aber zusammen mit anderen Methoden.

Ob die Aufstellungsmethode nun die Alleinlösung ist oder nicht, eines ist offensichtlich: Die Aufstellungsmethode erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Sowohl national wie auch international. So wurde im Oktober 2004 das erste internationale Seminar durchgeführt.

4. Für wen, unter welchen Bedingungen ?

Der Artikel richtet sich an potenzielle, bereits aktive oder sich in der Ausbildung befindende Aufsteller. Interessierte finden viele Hinweise um sich weiter zu vertiefen.

5. Wie einzuschätzen ?

Der Artikel ist gut lesbar und verständlich geschrieben. Besonders der kleine Abschnitt über "Aktuelles aus Szene" ist sehr gelungen.