Grenzensprengendes Wirtschaften durch Temporalisierung von Unternehmensgrenzen

Hans A. Wüthrich und Andreas Philipp setzen sich mit organisatorischen aber auch gesellschaftlichen Effekten und Implikationen grenzenlosen Wirtschaftens auseinander.

19.12.2003
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Virtuelle Organisation

1. Wer?, Wann?, Wo?

Die Autoren:

Prof. Dr. Hans A. Wüthrich

  • Inhaber des Instituts für internationales Management der Universität der Bundeswehr München
  • Dean der "School of Economics and Business Administration" der Volkswagen AutoUni
  • Partner der B&RSW AG Zürich, Management Consultants für strategische Unternehmensentwicklung

Dr. Andreas Philipp

  • Partner der PhilOs Managementberatung München
  • Lehrbeauftragter in Deutschland und der Schweiz

Ursprünglich ist der Artikel "Temporalisierung von Unternehmensgrenzen – Effekte und Implikationen eines grenzenlosen (Welt)Wirtschaftens" (19 Seiten) erschienen in: Grenzen ökonomischen Denkens – auf der Spur einer dominanten Logik, Wiesbaden 2001

2. Woher?, Wohin?, Warum?

Die Autoren setzen sich mit den organisatorischen aber auch gesellschaftlichen Effekten und Implikationen eines grenzenlosen Wirtschaftens auseinander. Anhand zahlreicher Beispiele zeigen die Autoren auf, dass virtuelle Unternehmensnetzwerke bereits heute einen nachhaltigen Einfluss auf die Wirtschaft und deren Akteure haben. Zur Meisterung dieser neuen Herausforderung empfehlen sie ein Grenzen sprengendes Denken und skizzieren erste Ideen für das Betriebswirtschaften, Arbeiten und Leben in einer ‚grenzenlosen (Welt)Wirtschaft'.

3. Was ?, Wie?, Welche Ergebnisse?

Der vorliegende Text behandelt zu Beginn einige interessante Beispiele, die dem Leser ein Bild der wirtschaftlichen Welt von morgen aufzeigen sollen und in der virtuelle Unternehmen eine entscheidende Rolle spielen werden.

In Kapitel zwei werden beobachtbare Formen virtueller Wertschöpfung vorgestellt, die von modularen Netzwerken auf Zeit über Netzwerke für die Abwicklung von Großprojekten bis hin zu Ad-hoc-Netzwerken reichen. Einerseits werden dem Leser die sechs konstituierenden Merkmale virtueller Wertschöpfung aufgezeigt:

  • - Kompetenzbündelung,
  • - Standort- und Zeitunabhängigkeit,
  • - Offenheit und Flexibilität,
  • - Neudefinition von Marktregeln,
  • - Win-win Orientierung und
  • - Konsequente Nutzung globaler Datennetze,

andererseits unterscheiden die Autoren fünf Virtualisierungstreiber :

  • Komplexität der Geschäftsysteme,
  • Segmentierung der Wettbewerbsstrukturen,
  • Hohe Performance-Erwartungen,
  • Zugang zu ‚best-in-class-Ressourcen' und
  • Digitalisierungsgrad der angebotenen Leistung.

Die Faszination und die Grenzen des grenzenlosen Unternehmens werden im dritten Kapitel angegangen. Hier werden dem Praktiker gezielt Fragen gestellt, die er beleuchten sollte, will er sich auf die virtuelle Idee einlassen.

Im letzten Teil des Beitrags wird schließlich die Implikation der virtuellen Idee auf die Bereiche Lehre der Betriebswirtschaft, der Arbeit von morgen und dem Leben an sich kurz angerissen und diskutiert.

4. Für wen?, Unter welchen Bedingungen?

Dieser Beitrag ist sowohl für den Praktiker interessant, der anhand vieler Tabellen und Beispiele konkret umsetzbares zur virtuellen Idee erfährt. Andererseits kann der eher theoretisch Orientierte Denkanregungen erhalten.

5. Wie einzuschätzen ?

Breit angelegter Beitrag mit vielen Beispielen und Übersichten.

Dateien:
 Temporalisierung von Unternehmensgrenzen (202 kB)