Das Triade-Modell von K. Ohmae - eine kritische Betrachtung

K. Ohmae postulierte aufgrund der zunehmenden Globalisierung, des raschen technischen Fortschritts und protektionistischer Tendenzen Mitte der 1980er Jahre, einen neuen Unternehmenstyp, das Triade-Unternehmen. Für viele Generationen von Unternehmenslenkern avancierte das Triade-Modell in kurzer Zeit zu einer nicht mehr wegzudenkenden Orientierungshilfe für die strategische Ausrichtung internationaler Geschäftstätigkeiten. Doch welche Relevanz hat das über ein viertel Jahrhundert alte Modell heute noch und wo kann es aktuell zu einer strategischen Orientierung von Unternehmen beitragen?

17.08.2010
Alexander Blunck
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Management, Managementtrends, Strategisches Management

1. Wer?, Wann?, Wo?

«Das Triade-Modell von K. Ohmae – eine kritische Betrachtung; verfasst als Literaturarbeit im Juni 2010.

Der Autor:

Alexander Blunck, Student der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Universität der Bundeswehr in München.

 

2. Woher?, Wohin?, Warum?

K. Ohmae postulierte aufgrund der zunehmenden Globalisierung, des raschen technischen Fortschritts und protektionistischer Tendenzen Mitte der 1980er Jahre, einen neuen Unternehmenstyp, das Triade-Unternehmen. Für viele Generationen von Unternehmenslenkern avancierte das Triade-Modell in kurzer Zeit zu einer nicht mehr wegzudenkenden Orientierungshilfe für die strategische Ausrichtung internationaler Geschäftstätigkeiten. Doch welche Relevanz hat das über ein viertel Jahrhundert alte Modell heute noch und wo kann es aktuell zu einer strategischen Orientierung von Unternehmen beitragen?

 

3. Was?, Wie?, Welche Ergebnisse?

Alexander Blunck arbeitet in einem ersten Schritt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der 1980er Jahre auf. Weiterführend werden vor diesem Kontext die Grundannahmen des Triade-Modells von K. Ohmae dargestellt und die von Ohmae intendierten Implikationen für erfolgreiches unternehmerisches Handeln abgeleitet. In einem zweiten Schritt überprüft Blunck die vier Grundannahmen des Triade-Modells, anhand zentraler wirtschaftlicher Herausforderungen heutigen Wirtschaftslebens, auf ihre strategische Orientierungsfunktion für internationale Geschäftstätigkeiten.

Nachvollziehbar zeigt Blunck auf, dass das Triade-Modell von K. Ohmae auch heute noch eine wichtige strategische Orientierungsfunktion einnehmen kann – auch wenn dabei eine traditionelle Ausrichtung auf die originären Triade-Regionen zwangsläufig in den Hintergrund rückt.

 

4. Für wen?, Unter welchen Bedingungen?

Der Autor skizziert das Triade-Modell von K. Ohmae in seinen Grundzügen und verortet es vor aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen neu. Der Artikel empfiehlt sich dabei für diejenigen, die an einer übersichtlichen Darstellung des Triade-Modells interessiert sind und darüber hinaus Impulse für eine Anwendung des Modells im Rahmen strategischer Orientierungsfunktionen bekommen möchten.

 

5. Wie einzuschätzen?

 

Die Arbeit gibt einen gut komprimierten Überblick über das Triade-Modell von K. Ohmae und bietet erste Hinweise für dessen Anwendung an. Der Leser erhält einen gut aufbereiteten Einstieg in die Thematik und einschlägige Literaturverweise unterstützen gezielt eine weiterführende Auseinandersetzung mit dem Thema.

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 Das Triade Modell (303 kB)