Humankapital messen und bewerten: Sisyphusarbeit oder Gebot der Stunde?

"Welche Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Aussagekraft bieten die vorhandenen Ansätze zum Messen und Bewerten des Humankapitals?" Verschiedene Ansätze werden im Originalartikel dargestellt.

02.03.2006
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Personalcontrolling

1. Wer, Wann, Wo ?

Dr. Martin Schüttle, Gründungsvorstand des Human-Capital-Clubs e.V., Kirchheim/München und Lehrbeauftragter der Universität München, hat folgenden Artikel verfasst:

  • Humankapital messen und bewerten: Sisyphusarbeit oder Gebot der Stunde?, PERSONALFÜHRUNG 4/2005, S. 18-28

2. Woher, Wohin, Warum ?

"Dass die Mitarbeiter das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind, ist regelmässig aus den Managementetagen zu hören oder in Unternehmensberichten nachtulesen."Der Autor stellt die wichtigen Ansätze vor, und beurteilt sie unter Berücksichtigung von methodisch strengen wie auch pragmatischen Kriterien.

3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?

Zunächst sollte man es aufgeben, das Humankapital in einem Wert auszudrücken. Die enorme Komplexität und Interdependenz der einzelnen Faktoren des Humankapitals und weitere Gründe lassen für die Praxis nur unbrauchbare Ergebnisse zu.

"Stattdessen empfiehlt es sich, alle Kräfte darauf zu konzentrieren, diese Datenbasis durch vergleichende Analysen von einzelnen Humankapitalfaktoren und Kennziffern innerhalb und zwischen Unternehmen zu schaffen." Dies kann die Basis für die Bildung von Standards und darauf aufbauenden Grössen sein, die die Zuverlässigkeit und Aussagekraft finanzieller Kennzahlen erreichen und ersetzen können.

4. Für wen, unter welchen Bedingungen ?

Der Artikel richtet sich an Führungspersonen und Personalleiter. Für die angesprochenen Zielgruppen, aber auch andere Interessierte beinhaltet der Artikel viele gute Tipps, um sich nicht zu stark auf Zahlen in Bezug auf dieses Thema zu stützen.

5. Wie einzuschätzen ?

Der Text ist für Leser, welche nicht ganz im Thema involviert sind, nicht leicht verständlich. Sobald man sich aber eingelesen hat, oder sich mit den Begriffen und dem Thema auskennt, ist er gut lesbar und verständlich aufgebaut.