Service Orientierte Architektur (SOA): Anforderungen, Lösungen, Nutzen, Beispiele

Eine Integrierte System-Architektur bietet neben einer einheitlichen Plattform für Geschäfts- und IT-Prozesse ein Fundament für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die Einführung neuer Technologien. Dr. Robert Brun erläutert in seinem umfangreichen Foliensatz mögliche Anforderungen und Lösungsansätze und belegt beispielhaft und praxisnah die Nutzenpotentiale Service Orientierter Architekturen.

07.10.2008
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IT-Management

1. Wer, Wann, Wo ?Dr. Robert Brun ist Business Unit Manager für den Bereich IT Governance bei der Plaut Business Consulting GmbH.Die Beratungsgruppe Plaut AG ist eine Management-Beratung mit

regionalen Schwerpunkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihre Kernkompetenzen umfassen alle Belange der Unternehmenssteuerung in den Bereichen Rechnungswesen, Logistik und IT. Als

SAP-Partner setzt Plaut diese Lösungen in Anwendungssysteme um.Der Vortrag wurde im Rahmen des gfo-Regionalmeetings der Region Bayern im Juni 2007 gehalten.2. Woher, Wohin, Warum ?Robert Brun stellt

in seiner Präsentation den 'state of the art' einer Service Orientierten Architektur (SOA) dar. Vor diesem Hintergrund beschreibt er anwendungsnah die Anforderungen, Lösungen und Nutzenpotentiale

einer "Integrierten System-Architektur" und belegt diese mit exemplarischen Beispielen aus der Praxis. 3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?Eine Integrierte System-Architektur bietet neben einer

einheitlichen Plattform für Geschäfts- und IT-Prozesse ein Fundament für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die Einführung neuer Technologien. Eingebunden in ein IT-Governance Rahmenwerk

schafft sie die Umgebung für eine IT-gestützte, subsystemübergreifende Anwendungs- und Informationsarchitektur, die die Arbeitsplatzebene mit der Anwendungs- und Datenbankebene verknüpft.SOA,

verstanden als technisches Konzept zur Unterstützung und Umsetzung service-basierter Geschäftsprozesse, ermöglicht die technische Realisierung und Umsetzung von Geschäftsprozessen auf operativer

Ebene durch deren Einbettung in eine integrierte IT-Umgebung. Der IT-Architect bzw. Integration Specialist überträgt die strategischen und operativen Anforderungen auf die IT-Ebene und setzt diese

mit Hilfe des IT-Developers in eine tragfähige Service-Architektur um. Als Referenz dient in diesem Zusammenhang das Modell der Workflow Management Coalition (WfMC), welches durch seine integrierte

Sichtweise die erforderlichen Services unmittelbar aus den Geschäftsprozessen ableitet und auf diese Weise den Business Level mit dem IT Level verknüpft und aufeinander abstimmt.Die mit einer SOA

einhergehenden Nutzenpotentiale lassen sich wie folgt zusammenfassen:SOA erlaubt als eine konkrete, konzeptionell ausgeprägte Variante einer Enterprise Application Integration (EAI) die Kommunikation

zwischen Applikationen (Services).Sie wird durch allgemein akzeptierte Standards auf Basis der so genannten "Web Services" (EJB, http, IIOP, J2EE, SOAP, etc.) gestützt.SOA Architekturen ermöglichen

"plattformübergreifende Anwendungen" (Composite Applications) durch die Nutzung fremder Services oder eigener Unternehmens-Services.SOA bietet die Möglichkeit zur Abbildung von dynamischen

Geschäftsprozessen durch Verfügbarmachung und lose Koppelung einzelner Prozessschritte als Services (BPM Engine zur Prozesssteuerung).SOA verspricht Interoperabilität ohne Technologieabhängigkeit.Der

momentane Entwicklungsstand von SOA bringt jedoch auch Probleme und Fragestellungen mit sich. So ist…SOA lediglich als ein Konzept zu verstehen, da noch kein SOA-Standard existiert, der konkrete

Vorgaben enthält.eine einfache Produktauswahl derzeit noch nicht möglich, da Anbieter mit unterschiedlichen Konzepten auf dem Markt auftreten.der Reifegrad von Entwicklungsprozessen und Werkzeugen

noch unzureichend.nach wie vor eine hohe Investitions- und Lernbereitschaft erforderlich, um eine SOA umzusetzen.4. Für Wen, unter Welchen Bedingungen ?Robert Brun veranschaulicht mit seiner

Präsentation die hochkomplexe Welt Service Orientierter Architekturen. Geprägt durch eine anwendungsnahe Foliengestaltung, eignet sich die 70 Folien umfassende Langfassung dieses Beitrags vor allem

für Experten und IT-Spezialisten sowie für erfahrene Anwender, die an praxisnahen Lösungen interessiert sind. Die Darstellung der Beispiele im hinteren Teil der Präsentation macht die Anforderungen

und den Nutzen einer SOA greifbar. 5. Wie einzuschätzen ?Der Autor erläutert die komplexen Zusammenhänge zwischen dem Business Level und dem IT Level nach dem heutigen Stand der Technik und zeigt die

Anforderungen, Lösungen und Nutzenpotentiale auf, die mit der Implementierung einer Service Orientierten Architektur (SOA) einhergehen. Auch wenn die Folien zu Beginn der Präsentation zunächst sehr

komplex anmuten, so gelingt Robert Brun mit seiner Auswahl beispielhafter Praxisfälle im hinteren Teil insgesamt ein konsistentes und anwendungsnahes Abbild der heutigen Realität Service Orientierter

Architekturen.

PLAUT_SOA.pdf

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