Strategische Vorteile durch Web-Collaboration

Blogs, Wikis, RSS-Feeds, Chat-Rooms, Web-Conferencing, Interactive Learning oder Web-Coaching, das Angebot an webbasierten Kommunikationsinstrumenten ist beinahe unüberschaubar. Richtig eingesetzt und sinnvoll miteinander kombiniert stellen sie jedoch eine wesentliche Komponente für unternehmerischen Erfolg dar.

10.11.2008
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IT-Management

1. Wer, Wann, Wo ?Dieser Beitrag ist in Anlehnung an den Artikel "Collaboration: Vorteile im Wettbewerb", erschienen in der Computerwoche, Ausgabe Nr. 35, vom 29.08.2008, entstanden.Werden Sie zum

Autor und veröffentlichen Sie Ihre Artikel und Beiträge zum Thema Web-Collaboration. Beteiligen Sie sich an der aktuellen Diskussion. Senden Sie Ihren Beitrag an die Wissensmanager des org-portals.

Das Layout und das Einstellen übernehmen wir für Sie.Kontakt: Christian.Konz@org-portal.org 2. Woher, Wohin, Warum ?Webbasierte Kommunikationsinstrumente stellen eine essentielle Komponente

unternehmensinterner und -externer Zusammenarbeit dar. Die zunehmende Interaktion über Standort-, Firmen- und Ländergrenzen hinweg, verleiht ihnen darüber hinaus strategischen Charakter und macht sie

zu einem wichtigen Erfolgsfaktor. 3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?Web-Collaboration, d.h. die internet- bzw. browserbasierte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und ihren internen wie externen

Anspruchsgruppen, eröffnet für alle Beteiligten neue und interessante Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Ob Instant Messaging, Workflow Engines, Blogs, Wikis, RSS-Feeds, Chat-Rooms, Web Conferencing,

Interactive Learning oder Web-Coaching – alle diese Tools haben gemein, dass sie ihr Potential durch ihren selbststeuernden und nutzerzentrierten Charakter entfalten und dadurch die Interaktivität

unter den beteiligten Akteuren steigern. Die Kombinierbarkeit der Anwendungen ermöglicht darüber hinaus die individuelle und zielgruppenbezogene Konzipierung spezifischer Lösungen.Teilnehmer können

Präsentationen via Internet online mitverfolgen und kommentieren. Über webbasierte Whiteboards können Kollegen miteinander kommunizieren und Ideen austauschen. Gekoppelt mit einem Konferenz- und

Umfrage-Tool lassen sich Workshops über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg veranstalten und bringen wichtige Partner miteinander in Kontakt, die andernfalls nicht zusammengefunden hätten.

Nützlich erweisen sich in diesem Zusammenhang auch eLearning-Anwendungen, die insbesondere dezentral organisierten und regional verteilten Unternehmenseinheiten die Möglichkeit der einheitlichen

Wissensvermittlung und Leistungsdiagnostik ermöglichen. Mitarbeiter- und Kundenblogs erlauben bottom up-getrieben eine enge, zeitnahe und interaktive Kommunikation zu relevanten Themen und

Ereignissen. Verknüpft mit RSS-Feeds bleiben die Nutzer immer auf dem Laufenden, ohne ständig die eigentliche Plattform ansteuern zu müssen.Insbesondere unternehmensintern sind solche Lösungen schon

längst auf dem Vormarsch. Das enorme Wissen der Mitarbeiter kann auf diese Weise transparent und anwendbar gemacht und gleichzeitig durch die Nutzung einer gemeinsamen Plattform auf standardisierte

Weise kanalisiert, dokumentiert und gespeichert werden. Gemeinsame Vorstellungen und Überzeugungen unter den Teilnehmern werden so gefördert, was die Allokation von Ressourcen, Budgets und die

Identifikation mit Zielen sowie die Durchsetzung entsprechender Vereinbarungen erleichtert und für alle nachvollziehbar macht.Die Einsparung von Reisekosten und wertvoller Reise- und Bearbeitungszeit

wirken sich direkt positiv auf das Ergebnis aus. Schon heute investieren Unternehmen laut einer aktuellen Umfrage von McKinsey verstärkt in neue Technologien des Web 2.0 und sehen diese längst nicht

mehr nur als Kosten für die Infrastruktur, sondern als strategisches Investment.Weiterführende Literatur zu diesem Thema:Ned Kock (2008): Encyclopedia of e-collaborationThe McKinsey Quarterly (2007):

How businesses are using Web 2.0: A McKinsey Global SurveyInternational Journal of e-Collaboration (IJeC). An official publication of the Information Resources Management AssociationSindy Meyer

(2006): e-Collaboration als Erfolgspotenzial: Grundlagen, Strategien und ProzesseWolfgang Kersten (2003): E-Collaboration. Prozessoptimierung in der Wertschöpfungskette4. Für Wen, unter Welchen

Bedingungen ?Der Beitrag wendet sich an alle Unternehmen, Mitarbeiter und Personen, die an Web-Collaboration und den Funktionen sowie Einsatzmöglichkeiten entsprechender Kommunikationsinstrumente

interessiert sind. 5. Wie einzuschätzen ?Kurz und prägnant verschafft der Beitrag dem Leser einen Überblick über die Funktionen, Einsatzmöglichkeiten und Instrumente, die sich hinter dem Schlagwort

Web-Collaboration verbergen. Dabei liegen zwei Vermutungen nahe: das klassische Spagat zwischen Zeit, Kosten und Qualität existiert längst nicht mehr und auch die Fortschritte in Bezug auf die

Auflösung des Konfliktes zwischen 'Richness' und 'Reachness' bedürfen unter den Bedingungen des Web 2.0 einer Revision. Daran schließen sich Fragen theoretischer, wie konzeptioneller Art an.