In Deutschland steigt der Anteil der Mini-Jobbers, d. h. der Personen mit einem geringfügigen Beschäftigungsgrad. Eine telefonische Befragung in Nordrhein-Westfalen (NRW) zeigte, dass diese Gruppe insbesondere bezüglich der physischen und psychischen Belastungen wie auch hinsichtlich des Arbeitsschutzes benachteiligt ist. Diese Erkenntnis ist deshalb besorgniserregend, weil die Zahl an Mini-Jobber's in Zukunft wohl noch zunehmen wird.
23.03.2008
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Unvorhersehbare Arbeitslasten, kurze Deadlines, hohe Verfügbarkeiten und lange Arbeitspräsenzen sind charakteristisch für sogenannte "extreme jobs". Im Jahr 2004 wurde eine Task Force mit 33 globalen Mitgliederunternehmen zur Untersuchung dieses Phänomens gegründet. Eine breit angelegte Befragung der 6 Prozent bestverdienenden Amerikaner (N=1'564) sowie Manager von globalen Unternehmen (N=975) ergab, dass deutlich über die Hälfte der Befragten mehr als 50 Stunden pro Woche arbeitet. In solchen extremen Berufen sind nur sehr wenige Frauen anzutreffen. Dieser Artikel ermöglicht durch viele individuelle Beispiele auch Einblicke in die Lebensgestaltung von Menschen in solchen extremen Berufen.
11.03.2008
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Der Leistungslohn ist heutzutage weit verbreitet. Doch trägt er wirklich zu einer höheren Leistung des Managements bei oder wirkt er sogar kontraproduktiv? Eine grosse Metaanalyse stellt nun einen negativen Zusammenhang zwischen der Erhöhung der leistungsabhängigen Entlöhnung von CEO's und dem Unternehmensgewinn fest. Bei der Messung der Leistung treten erhebliche Schwierigkeiten auf. Zudem ist aus der psychologischen Ökonomik bekannt, dass zu starke monetäre Anreize die intrinsi-sche Motivation untergraben. Die Kritiker des "Pay for Performance" Ansatzes erhal-ten durch solche Ergebnisse Aufwind. Gemäss den Autoren ist diese Art der Entlöhnung nur eine Zeiterscheinung, welche von neuen Management-Moden abgelöst wird.
18.02.2008
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Der Arbeitsbericht Nr. 81 des Instituts für Organisation und Personal (IOP) der Universität Bern thematisiert ein immer wichtiger werdendes Thema: Die Work-Life-Balance. In Zeiten von grossem Leistungsdruck, hohen Anwesenheitsverpflichtungen und neuen Kommunikationstechnologien wird es zunehmend schwieriger, die eigene Balance zwischen Berufs- und Privatleben zu finden. Der Arbeitsbericht enthält theoretische Konzepte, empirische Ergebnisse einer grossen Befragung (rund 3'000 Personen) und Nutzenanalysen. Letztere bieten überzeugende Argumente für die Umsetzung von Verbesserungsmassnahmen in Unternehmen.
12.12.2007
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Der Faktor Gesundheit wird für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens bzw. eines Landes in Anbetracht der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Die EU hat im Jahr 2000 das Ziel formuliert, mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen, woraus die "Initiative Gesunder Arbeitsplatz" entstand. Dadurch sollen in allen Mitgliedsländern Mindeststandards geschaffen werden. Der Artikel zeigt auf, mit welchen staatlichen und unternehmerischen Vorstössen diese Zielsetzung in Deutschland erreicht werden soll.
18.12.2006
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